Aktuelles zum Ampelcheck

02.03.2010

Appell an die EU- Abgeordneten: Für die Ampel stimmen!

Jetzt wird es ernst: Mitte März stimmt das EU- Parlament über die Nährwertkennzeichnung von Lebensmitteln ab. Die Industrie hat mit großem finanziellen Aufwand und unsachlichen Informationen gezielte Lobbyarbeit gegen die farbliche Nährwertkennzeichnung betrieben. Bisher schien es so, dass sich die Industrie mit dem irreführenden GDA- System durchsetzen würde. Die Ampelkennzeichnung auf freiwilliger Basis soll sogar verboten werden.
Um dies abzuwenden, haben der Bundesverband der Verbraucherzentralen, Krankenkassen, Ärzteverbände und weitere Gesundheitsorganisationen einen Brief an die deutschen EU- Abgeordneten verschickt. In erschreckenden Zahlen wird darin beschrieben, wie stark  sich zu viel Fett und zu viel Zucker im Essen inzwischen auf unsere Gesundheit ausgewirkt haben: 2/3 der Männer und jede zweite Frau in Deutschland ist übergewichtig. Auch bei Kindern und Jugentlichen sieht es nicht besser aus: Der Anteil adipöser Kinder hat sich im Vergleich zu früheren Untersuchungen verdoppelt.
Deshalb ist es für die Verbraucher umso wichtiger, Kalorienbomben im Supermarkt einfach und schnell enttarnen zu können. Aus Sicht der Verbraucherzenralen sind dies überzeugende Fakten, die die Verantwortlichen im EU- Parlament von der Notwendigkeit der farblichen Ampelkennzeichnung überzeugen müssen. Wenn diese verbindliche Nährwertkennzeichnung auch nicht EU- weit eingeführt werden kann, dann aber wenigstens auf nationaler Ebene.

Den Brief des Ampelbündnisses an die EU- Abgeordneten können Sie hier nachlesen:
Brief an die EU- Abgeordneten

27.01.2010

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Nach zwei Jahren Ampelcheck: die Zwischenbilanz

Während das politische Tauziehen um die Ampelkennzeichnung zwischen Verbrauchervertretern, Politik und Industrie weitergeht, können wir mit der Ampelcheckaktion beachtliche Ergebnisse und Erfolge vorweisen:
  • Inzwischen haben Sie die Möglichkeit, die gut verständliche farbliche Nährwertkennzeichnung von mehr als 500 Lebensmitteln in insgesamt 15 Produktgruppen einzusehen. Neuzugang ist hier die Rubrik "Diät- Produkte". Diese vermeidlich so gesunden Speziallebensmittel werden durch die Nährwertampel oftmals als echte Kalorienbomben enttarnt.
  • Die nächste Produktgruppe bilden die sogenannten "Wellnessprodukte". Mailen Sie uns hierzu gerne weiterhin Ihre Produktwünsche.
  • Auch die Ideen für die Top 10 der Nährwert- Fallen gehen uns (leider) nicht aus, da die Industrie weiterhin fleißig neue Dickmacher- Lebensmittel auf den Markt bringt.
  • Damit Sie rund um die Ampelkennzeichnung immer auf dem Laufenden bleiben, können Sie jetzt in der linken Funktionsleiste problemlos unseren Newsletter bestellen.

21.12.2009

Interviewpartner im Rundfunk zur Ampel gesucht

Der Südwestrundfunk (SWR) sucht Interviewpartner, die in einem Koch- oder Abnehmkurs  mit der Ampel arbeiten. Diese und weitere Fragen sollten die TeilnehmerInnen beantworten:
  • Haben Sie sich auch mit dem Thema "Lebensmitteleinkauf mit Hilfe der Ampel" befasst?
  • Wäre die Ampel für Sie hilfreich?
Der SWR würde auch zu den Gruppen reisen.
Über eine Rückmeldung würden wir uns freuen. Mail: ernaehrung@vzhh.de, Stichwort: Interviewpartner
Übrigens setzt der Norddeutsche Rundfunk (NDR) die Ampel schon in der Kantine um! Hinweise auf weitere Anwendungen der Ampelcheckkarte sind erwünscht.

14.12.2009

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Das Ampelmännchen unterwegs

Als neuer Service bieten die Verbraucherzentralen bundesweit den Amplcheck vor Ort an. In Vorträgen oder auf öffentlichen Veranstaltungen können Sie im praktischen Beispiel mit Hilfe des Ampelmännchens verschiedene Lebensmittel als Fett- oder Zuckerbomben entlarven. Und der Aha- Effekt ist mit inbegriffen.
Haben Sie als Veranstalter Interesse an dieser Aktion, dann wenden Sie sich bitte an Ihre Verbraucherzentrale vor Ort.

13.12.2009

Quiz- so (un)verständlich kann Nährwertkennzeichnung sein

Die Hersteller und Politiker setzen noch immer auf die Nährwertkennzeichnung in Form der GDA (Guideline Daily Amount). Diese soll leicht verständlich sein und die Infos auf den ersten Blick liefern. Aber ist das auch wirklich so? Machen Sie den Selbsttest und erraten Sie, welches Produkt in der nachfolgenden Datei beschrieben wird. Die Auflösung liefern wir im nächsten Newsletter. Sie werden staunen...

25.11.2009

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Wir sind Europameister! Leider im Übergewicht.

Die Folgen des Übergewichts: In Deutschland leben mittlerweile 7,5 Millionen Menschen mit Diabetes, was der höchsten Rate (12%) in ganz Europa entspricht. Ein Grund dafür, dass mehr als die Hälfte der Erwachsenen übergwichtig sind, sind Ernährungsfallen, die im Supermarkt lauern: zu fett und zu süß sind viele Produkte, die auf den ersten Blick gesund wirken. Wer vermutet schon, dass sich in einem halben Liter Fruchtbuttermilch stolze 55 Gramm Zucker verstecken oder dass eine kleine Portion Fitnessmüsli den Morgen mit 26 Gramm Zucker versüßt?
Und auch wer mit Diabetiker- Lebensmitteln Kalorien einsparen will, um die Gesundheit zu fördern oder zu unterstützen, hat die schlechtere Wahl getroffen: diese "speziellen" Produkte sind fett, kalorienreich, teuer und schlichtweg überflüssig. Die in Kürze neu erscheinende Produktgruppe "Diabetikerlebensmittel"  auf dieser Internetseite wird Ihnen Nährstoffinformationen von Diabetikerprodukten im Ampelformat liefern und somit Klarheit verschaffen.

Den gesamten Artikel des Verbraucherzentralen Bundesverbandes können Sie hier einsehen:
Pressemitteilung des VZBV

sowie die Beispiele für versteckte Dickmacher:

12.11.2009

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Abschied vom Diät- Weihnachtsmann?

Zu Weihnachten wird Diabetikern mit teuren und fettreichen "Diät"- Süßwaren das Geld aus der Tasche gezogen. Sie enthalten bis zu 41 % mehr Fett und 10 Prozent mehr Kalorien als Vergleichsprodukte und sind deutlich teurer. Das ergab eine Stichprobe der Verbraucherzentrale Hamburg. Mit der Ampelkennzeichnung würde dem Kunden dieser Schwindel sofort ins Auge fallen. Doch bisher müssen die Verbraucher noch immer umständlich die Nährwerte der willkürlich festgelegten Portion der Hersteller miteinander vergleichen.
Wissenschaft und Fachgesellschaften weisen schon lange darauf hin, dass spezielle Diabetikerlebensmittel nicht mehr erforderlich sind. Das Weihnachtsgeschäft wollen die Hersteller offenbar noch mitnehmen und weiter an den Diabetikern verdienen.
Die Verbraucherzentrale begrüßt daher die geplante ersatzlose Streichung der überholten Vorgaben für Diabetiker- Lebensmittel in der Diätverordnung.

05.11.2009

Lebensmittelindustrie kämpft weiter gegen die Ampel

Mit einem polemischen Flyer "Absurde Lebensmittelampel - Verbrauchertäuschung durch sinnlose Farbenbeispiele" soll die Presse davon überzeugt werden, dass eine Ampel auf Bananen, Brötchen oder Olivenöl in die Irre führen würde (www.bll.de). "Grün, Gelb, Rot- Stop" fordern die Lobbyisten und verschweigen dabei, dass niemand eine Ampel auf Bananen oder Olivenöl wünscht. Dazu die folgende aktuelle Stellungnahme von Clara Meynen (Verbraucherzentrale Bundesverband):

29.10.2009

Studien belegen: Verbraucher wollen die Ampel

Die Ampelkennzeichnung ist für viele Verbraucher klar und verständlich und wird deshalb auch von 70 % der Bevölkerung ausdrücklich gefordert. Mehr zur Studie im untenstehenden Link. Und die Zahl der Befürworter steigt ständig, was regelmäßige Umfragen von foodwatch und die Zuschriften vieler Nutzer dieser Ampelcheckseite belegen.
Da sich die Bundesregierung in ihrem Koalitionsvertrag mit folgenden Satz gegen das Ampelsystem ausgesprochen hat: "Ein farblich unterlegtes Ampelsystem zur Nährwert- Kennzeichnung führt die Verbraucher in die Irre", entscheiden sie ausdrücklich gegen den Willen der Verbraucher und für die Interessen der Lebensmittelindustrie! Doch dieses "Nein" von Schwarz- Gelb ist noch keine eindeutige Absage, denn die entgültige Entscheidung über die Ampelkennzeichnung wird frühestens im Mai 2010 in der EU gefällt.

Hier könne Sie die genauen Ergebnisse nachlesen:
Studienergebnisse

Stellungnahme vom Foodwatch- Chef Thilo Bode zum Ampelrückzieher von Schwarz- Gelb:
Artikel im Weser Kurier

14.10.2009

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Vorsicht - falsche Nährwertampeln

Zur Zeit sind im Internet unterschiedliche Ampelrechner installiert - doch nicht alle rechnen richtig. Einige werden leider auch zur gezielten Meinungsmache gegen die Ampelkennzeichnung genutzt!
Ein Beispiel für falsche Informationen finden Sie auf der Webseite www.naehrwertrechner.de. Hier wird der Salzehalt eines Weißbrotes von 1.12 g/ 100 g mit gelb, der Salzgehalt eines Vollkornbrotes von 1,14 g/ 100 g mit rot bewertet. Somit erscheint das Vollkornbrot in einem schlechteren Licht als das Weißbrot. Richtig wäre es, wenn beide Brote für den Salzgehalt eine gelbe Ampel bekämen.
Richtig ist, dass es sich bei Vollkornbrot um ein sehr gesundes Nahrungsmittel handelt und die Ampel bei Fett, gesättigten Fettsäuren und Zucker auf grün stehen würde. Grundsätzlich gilt, dass bei Grundnahrungsmitteln wie Brot, Kartoffeln oder Olivenöl keine Ampel erforderlich ist, weil dieser nicht als versteckte Dickmacher gelten.
Hier zum Vergleich die Ampelkennzeichnung beider o. g. Brote:

28.09.2009

Ampel findet auch Zuspruch bei vielen Bundestagskandidaten

In einem Kanditaten- Check des Internetportals abgeordnetenwatch.de haben die 2196 Bewerber für den neuen Bundestag Stellung zur Nährwertampel bezogen. Das Ergebnis fiel überraschend eindeutig und positiv aus: 71% der Kandidaten/innen sind für die Einführung der Ampel- Kennzeichnung auf Lebensmittelverpackungen. Unter den Befürwortern findet man auch viele hochrangige Politiker. Mehr zu den ausführlichen Umfrageergebnissen und den Antworten der einzelnen Kandidaten finden Sie hier:
Politikerumfrage

15.09.2009

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Das große Schweigen - Lebensmittelhersteller geizen mit Nährwertangaben

Viele Lebensmittelhersteller geizen mit Angaben zum Zucker- und Fettgehalt auf der Verpackung. Das ergab eine bundesweite Untersuchung der Verbraucherzentralen von über 3500 Lebensmitteln von mehr als 50 Herstellern. Gerade bei zucker- und fetthaltigen Lebensmitteln wie Milchprodukten, Wurst und Süßigkeiten fehlen oft die wichtigen Nährwertangaben. 

Im August 2009 überprüften die Verbraucherzentralen Lebensmittel aus 11 Warengruppen in 17 Supermarktketten auf ihre Nährwertkennzeichnung. Fast die Hälfte der untersuchten Produkte war immer noch nicht mit der Kennzeichnung aller acht („Big-Eight") Nährwerte versehen: Energiegehalt, Eiweiß, Kohlenhydrate, Zucker, Fett, gesättigte Fettsäuren, Ballaststoffe und Natrium bzw. Salz. Das wäre aber eine wichtige Voraussetzung, um Dickmacher zu entlarven.

Die ausfühlichen Ergebnisse dieser bundesweiten Recherche können Sie hier einsehen:

13.09.2009

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Schlecht in Mathe = ungesunde Ernährung?

Wie steht es mit Ihren Mathematikkenntnissen? Rechenkünste, Geduld und ein guter Taschenrechner sind von Nöten, damit Sie die Nährwertkennzeichnung der Lebensmittel einschätzen können.
Die neuste Umfrage der Verbraucherzentrale des Saarlandes hat ergeben, dass 85% der befragten Verbraucher die Ampelkennzeichnung wünschen, da diese eindeutig und klar über z. B. Fett- und Zuckergehalt der Produkte informiert. Durch die bisherigen Nährwertinformationen der Hersteller fühlen sich mehr als 60% der Saarländer getäuscht.
Die ausführliche Pressemitteilung der Verbraucherzentrale Saarland können Sie hier nachlesen:

26.08.2009

Krankenkasse setzt auf Ampel

Die Lebensmittelampel findet weitere Fürsprecher: Die nord- und mitteldeutsche IKK (numIKK) kooperiert mit den Verbraucherzentralen hinsichtlich der Ampelkennzeichnung und will nicht länger hinnehmen, "dass ein Leben verkürzt wird, weil die Verbraucher zu wenig über ihre Speisen und Getränke wissen".
Auf der Internetseite www.numikk.de/ampelrechner finden Sie neben den allgemeinen Informationen zu diesem Thema außerdem einen Ernährungsratgeber. Die Pressemitteilung der numIKK können Sie auf dieser Webseite unter der Rubrik "Downloads" einsehen.

16.07.2009

Ampelcheckkarte zum Ausschneiden

In der aktuellen Ausgabe der Zeitschrift "Bild der Frau" vom 17.07.2009 erscheint ein Bericht zum Thema Ampelkennzeichnung. Zusätzlich finden Sie dort auch die Ampelcheckkarte zum Ausschneiden als Wegbegleiter für Ihre nächsten Einkäufe. Ein wertvoller und praktischer Service für die Leser!
Des Weiteren können Sie auch wie bisher die kostenlose Ampelcheckkarte bundesweit in allen Verbraucherzentralen beziehen.

29.06.2009

Quiz zur Ampelkennzeichnung

Brigitte.de bietet ein interessantes Quiz zum Thema Ampelkennzeichnung an. Das Quiz ist unter folgender Adresse zu finden: http://www.brigitte.de/figur/ernaehrung/lebensmittel-ampel-quiz-1022835/

03.06.2009

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Durchbruch bei der Ampelkennzeichnung: Erster Hersteller "ampelt" Fertiggerichte

Die Firma Frosta macht einen großen Schritt nach vorn und wird zukünftig Fertiggerichte mit der Nährwertampel versehen. Ein großer Gewinn für alle Verbraucher: Sie können zukünftig die Nährwerte auf den ersten Blick erkennen. Diese erfreuliche Botschaft wurde heute bei einer Pressekonferenz des Verbraucherzentrale Bundesverbandes in Berlin verkündet. Alle Verbraucherzentralen begrüßen diese Neuerung und hoffen, dass weitere Anbieter diesem positiven Beispiel folgen werden.
Mehr dazu unter www.vzbv.de oder auf dieser Webseite unter der Rubrik Downloads. Dort finden Sie auch zusätzlich aktuelle Stellungnahmen verschiedener Parteien und Bundestagsabgeordneten.

15.04.2009

Dickmachern mit dem Handy auf die Spur kommen

Den Ampelcheck bei Fertigprodukten können Sie jetzt auch direkt im Supermarkt per Handy durchführen. Wenn Sie ein neues Modell besitzen und mit Ihrem Handy auch das Internet nutzen können, steht Ihnen folgende Internetseite zur Verfügung: www.barcoo.de. Die Nutzung ist kostenlos, Sie zahlen allerdings die Handygebühren für die Dauer des Ampelchecks.

31.03.2009

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Osterhasen mit verstümmelten Ohren! Verbraucherzentrale deckt auf: Aprilscherz der Lebensmittelindustrie

Die Lebensmittelindustrie will die Verbraucher in den April schicken. Das vermutet die Verbraucherzentrale Hamburg. Ein Marktcheck der Verbraucherschützer ergab jetzt: Um die von den Herstellern empfohlenen und den Kalorienangaben zu Grunde liegenden Portionen einhalten zu können, müssen niedliche Osterhasen verstümmelt, Ostereier vor dem Naschen aus dem Nest gerissen und abgewogen oder Würstchen vor dem Aufwärmen zerschnitten werden. "Das muß ein Aprilscherz sein. Sonst müssten wir ja annehmen, die Anbieter wollen Wurst ohne zipfeliges Ende und winzige Ostereier als Portionen empfehlen, um Dickmacher wie Lightprodukte erscheinen zu lassen", wundert sich Silke Schwartau. Ganz verwirrt stellt die Verbraucherberaterin fest: "Mal sind die Portionsangaben auf der Verpackung unrealistisch klein, mal fehlen sie ganz, mal sind sie willkürlich: So soll man je nach Anbieter Ostereier von 5, 17 oder 20 Gramm essen".
"Dabei könnte alles so einfach sein", meint Schwartau und empfiehlt eine Nährwertampel auf allen Produkten, die auf den ersten Blick zeigt, ob es sich bei den Osterartikeln um versteckte Zucker- oder Fettbomben handelt.

Die ausführlichen Ergebnisse dieses Marktchecks können Sie hier nachlesen:

30.03.2009

Rückschlag für den gesundheitlichen Verbraucherschutz in Europa: Bessere Nährwertkennzeichnung erst nach Europawahl

Der Ausschuss für Verbraucherschutz im europäischen Parlament hat entschieden: Die Beratungen über eine bessere Nährwertkennzeichnung von Lebensmitteln werden leider bis nach der Europawahl am 07. Juni 2009 ausgesetzt. Wichtige Informationen zum Nährwertgehalt, die auf den ersten Blick zu erkennen wären, werden den Verbrauchern weiter vorenthalten. "Eine mutlose Politik angesichts der Übergewichtsproblematik" so bewertet die Verbraucherzentrale das Verschieben auf die lange Bank und das "Aussitzen" dieses Problems. In Europa werden offenbar vorrangig die Anbieterinteressen berücksichtigt. Anhand der politischen Mehrheitsverhältnisse wird entschieden, wie es mit der Ampel weitergeht.

11.02.2009

Politische Diskussion über Ampelcheck wird fortgeführt

In der Diskussion um die Ampel zur Nährwertkennzeichnung bleibt es bei den konträren Positionen von Wirtschaft und Verbraucherschützern. Am "Runden Tisch" unter der Leitung der Ministerin Ilse Aigner gab es bisher keine Annäherung: Handel und Industrie lehnen weiterhin jede Form von Farbe strikt ab. Die nächste Besprechungsrunde soll nach Ostern stattfinden.
Die Verbraucherzentralen setzen sich weiter für die Ampel ein. Die farbliche Kennzeichnung hilft dabei, Zuckerbomben und Fettfallen auf dem ersten Blick zu erkennen.

30.12.2008

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Positives Fazit nach einem halben Jahr "Ampelcheck": Farben helfen!

Beim Kampf gegen Übergewicht und Fehlernährung stellt die Ampel eine wichtige Einkaufshilfe dar, um Zuckerbomben und Fettfallen zu entlarfen. Die Mehrheit der Verbraucher ist eindeutig dafür: Nährwertangaben müssen farblich unterlegt werden.Zum Jahresende wird Bilanz gezogen. Wir schauen auf die ersten 6 Monate der Kampagne zurück. Die Aktion "Ampelcheck" in Zahlen:
  • 90 000 Flyer mit Ampelcheckkarten wurden bundesweit bei den Verbraucherzenralen abgefragt und uns teilweise regelrecht "aus den Händen gerissen". In jedem Monat war ein Nachdruck fällig.
  • 226 Lebensmittel mit Ampelkennzeichnung finden Sie auf dieser Seite. Die Auswahl treffen die Nutzer dieser Homepage, indem Sie uns die Produkte vorschlagen.
  • 31 der 35 bewerteten Frühstückscerealien bekamen eine rote Ampel für Zucker. Vorsicht, sie können wahre Kalorienbomen sein!
  • 23 Fertigpizzen haben eine rote Kennzeichnung für Fett, also Vorsicht "Kalorienfalle". Hinzu kommen 25 Pizzen mit einer roten Ampel für gesättigte Fettsäuren und Salz.
  • 13 "geampelte" Produktgruppen, von Chips über Müsliriegel bis Wurstwaren finden Sie bis zum Jahresende 2008, als nächstes werden Brotaufstriche und Käse folgen.

02.12.2008

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Eine häufig gestellte Frage zur Ampelkennzeichnung: Bedeutet eine rote Ampel, dass ich das Lebensmittel gar nicht mehr essen darf?

Nein, eine rote Ampel bedeutet, dass das jeweilige Lebensmittel einen sehr hohen Gehalt an dem genannten Inhaltsstoff, also z. B. Fett, Salz, zugesetztem Zucker oder gesättigten Fettsäuren enthält. Isst man über einen längeren Zeitraum häufig und bevorzugt Lebensmittel, die eine rote Ampel beispielsweise für Fett oder gesättigte Fettsäuren haben, so kann dies zur Entwicklung von Übergewicht und ungünstigen Blutfettwerten mit den entsprechenden Folgen für die Gesundheit führen.
Die rote Ampel heißt also eher: Dies Lebensmittel macht es schwerer, gesund zu essen. Man kann es manchmal essen- es sollte aber nicht die Grundlage für die Ernährung ausmachen. Beispiel: Müsli mit roter Ampelkennzeichnung für Zucker, Fertigpizza mit roter Ampel für Fett, Wurstwaren mit roter Kennzeichnung für gesättigte Fettsäuren oder Salz.

10.11.2008

Danone verbessert die Rezeptur für Fruchtzwerge "Fett-Ampel": aus gelb wird grün

Die Firma Danone hat die Rezeptur für Fruchtzwerge geändert, z.B. wurde der Fettgehalt, der Gehalt an gesättigten Fettsäuren und der Kohlenhydratgehalt reduziert. Die neuen Produktinformationen werden wir in Kürze einstellen. Sehr erfreulich: Die Ampel für "Fett" wird grün!

18. / 19.10.2008

Verbraucherschutzminister für bessere Nährwertkennzeichnung

Die Verbraucherschutzinister der Länder haben sich für eine bessere Nährwertkennzeichnung mit farblicher Unterlegung ausgesprochen. Wir begrüßen diese Initiative. Den Beschluss können Sie unten nachlesen. Noch besser wäre es gewesen, wenn sich die Verbraucherschutzminister für die Ampel ausgesprochen hätten!

01.09.2008

Mitmachaktion zeigt erste Erfolge

Der erste große Run auf das Mitmachformular ist vorbei, aber wir erhalten immer noch täglich ca. 20 Produktvorschläge und freuen uns über die rege Nutzung der Mitmachfunktion.
Oft fehlen auf Produkten die Angaben zum Zucker- und Salzgehalt oder zum Gehalt der gesättigten Fettsäuren ("Big Eight"). Erfreulich ist allerdings, dass folgende Firmen die Kennzeichnung auf deren Homepages ausweiten wollen: Müllermilch, Mars Deutschland, Bahlsen, bzw. Langnese auf den Multipacks der Produkte.

01.08.2008

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Der erste Anbieter "Fruchtgummi Welt" mit Verlinkung zum Ampelcheck

Wer Gummibärchen kauft, kann dazu die ausführlichen Nährwertangaben im Internet finden. Wir freuen uns, dass der erste Anbieter seine Homepage mit uns verlinkt hat und sich positiv zur Ampel äußert. Weitere Informationen: www.fruchtgummi-welt.de
Ampelrechner
aufklappen
Lebensmittel Getränk
Fett
Gesättigte Fettsäuren
Zucker
check
Ausführliche Informationen zur Benutzung des Ampelrechners finden Sie hier.