Aktuelles zum Ampelcheck
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10.08.2010
Höhere Krankenkassenbeiträge für Übergewichtige?
Nach Auffassung des Bundestagsabgeordneten Marco Wanderwitz sollen Übergewichtige mehr Geld in das Gesundheitssystem einzahlen: „Es muss die Frage erlaubt sein, ob die immensen Kosten, die zum Beispiel durch übermäßigen Esskonsum entstehen, dauerhaft aus dem solidarischen System beglichen werden können. Bewusst ungesund lebende Menschen müssen eine eigene Verantwortung auch in finanzieller Hinsicht tragen", so Wanderwitz.
Kurz nach der Ablehnung der Ampelkennzeichnung klingt dies wie ein schlechter Scherz. Denn wie sollen sich die Verbraucher bewusst ernähren, wenn noch nicht einmal die Nährwertkennzeichnung verständlich ist und die Hersteller von stark kalorienhaltigen Lebensmitteln die Angaben für Zucker und Fett schön rechnen können? Unser Vorschlag Herr Wanderwitz: Setzen Sie sich für die Ampel ein, damit sich abnehmwillige Konsumenten gezielt für zucker- und fettarme Produkte entscheiden können!
Der ausführliche Artikel im Handelsblatt
Der ausführliche Artikel im Handelsblatt
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21.07.2010
Wer hat Angst vor Mogelpackungen?
Auch die neuste Verbraucherstudie des SGS Institut Fresenius zum Thema Lebensmittelqualität und Verbrauchervertrauen offenbart, was auch schon von anderer Stellen belegt wurde: Viele Verbraucher sind beim Lebensmitteleinkauf verunsichert.
- Drei Viertel aller Deutschen können nicht erkennen, welche Lebensmittel gesund sind. Speziell die Nährwertangaben und die Zutatenliste sind zu unverständlich.
- Zudem trauen sich 71 % der Befragten nicht zu, die richtigen Produkte für Kinder auszuwählen.
- Jeder zweite Deutsche findet die Angaben auf Lebensmittelverpackungen weniger oder gar nicht verständlich.
- 25% der Verbraucher findet es im Vergleich zu früher schwieriger, sich gesund zu ernähren.
- Es besteht ein grundlegendes Misstrauen der Verbraucher gegenüber Politik und Industrie: nicht einmal jeder zehnte vertraut den Aussagen der Lebensmittelhersteller und nur 5 % vertrauen Verbraucherschutz- und Gesundheitspolitikern. Im Gegensatz dazu setzen drei viertel der Verbraucher auf die Aussagen von Verbraucherzentralen.
Hier die ausführlichen Ergebnisse
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30.06.2010
Der BLL erklärt uns die Guidelines Daily Amount: So „einfach“ kann Nährwertkennzeichnung sein
Die Lebensmittelindustrie setzt nach eigenen Aussagen auf sachliche und faktische Informationen, was in deren Augen die Guidelines Daily Amount (GDA) sind. Doch diese Form der Nährwertkennzeichnung weist grobe Mängel auf. Der BLL geht zudem in der Diskussion um die Nährwertangaben nie darauf ein, dass diese auch gut und schnell verständlich sein müssen. Die GDA sind jedenfalls so kompliziert, dass man damit eine komplette Unterrichtseinheit füllen kann.
Der Spitzenverband der Lebensmittelwirtschaft (BLL) wertet die Ablehnung der Ampel durch das Europäische Parlament als einen Sieg der Vernunft. Die Lebensmittelindustrie setzt nach eigenen Aussagen auf sachliche und faktische Informationen, was in deren Augen die Guidelines Daily Amount (GDA) sind. Doch diese Form der Nährwertkennzeichnung weist grobe Mängel auf, die wir schon in der Vergangenheit eingehend beschrieben haben (Nährwertmogelei der Hersteller).
Der BLL geht zudem in der Diskussion um die Nährwertangaben nie darauf ein, dass diese auch gut und schnell verständlich sein müssen. Die GDA sind jedenfalls so kompliziert, dass man damit eine komplette Unterrichtseinheit füllen kann. Wie praktisch, dass der BLL auf dessen Internetseite den Foliensatz „Nährwertinformation verstehen" mit begleitenden Begleittext für Lehrer gleich mit zur Verfügung stellt. Dieses Unterrichtsmaterial ist allerdings erst für den Einsatz ab Klasse 7 geeignet. Im Gegensatz dazu ist die Ampelkennzeichnung, die in kurzen Sätzen beschreiben ist, so leicht verständlich, dass diese jedes Kind versteht.
Prinzipiell wäre es durchaus sinnvoll, Ernährungswissen in der Schule zu vermitteln. Allerdings gäbe es hier wichtigere Schwerpunkte, als die Erläuterung der GDA.
Der BLL geht zudem in der Diskussion um die Nährwertangaben nie darauf ein, dass diese auch gut und schnell verständlich sein müssen. Die GDA sind jedenfalls so kompliziert, dass man damit eine komplette Unterrichtseinheit füllen kann. Wie praktisch, dass der BLL auf dessen Internetseite den Foliensatz „Nährwertinformation verstehen" mit begleitenden Begleittext für Lehrer gleich mit zur Verfügung stellt. Dieses Unterrichtsmaterial ist allerdings erst für den Einsatz ab Klasse 7 geeignet. Im Gegensatz dazu ist die Ampelkennzeichnung, die in kurzen Sätzen beschreiben ist, so leicht verständlich, dass diese jedes Kind versteht.
Prinzipiell wäre es durchaus sinnvoll, Ernährungswissen in der Schule zu vermitteln. Allerdings gäbe es hier wichtigere Schwerpunkte, als die Erläuterung der GDA.
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17.06.2010
EU- Parlament lehnt die Einführung der Nährwertampel ab- Lobbyismus setzt sich gegen Verbraucherinteressen durch
Obwohl sich 70% der Bundesbürger in einer repräsentativen Umfrage für die Ampelkennzeichnung ausgesprochen haben, ignorierte das EU- Parlament in seiner gestrigen Abstimmung über die Nährwertkennzeichnung den Verbraucherwillen: Kommen soll stattdessen das von der Lebensmittelindustrie favorisierte "GDA- Modell", das in wissenschaftlichen Untersuchungen immer wieder durchfiel.
Massiver Lobbydruck- die Rede ist von 1 Milliarde Euro, den die europäische Lebensmittelindustrie im Kampf gegen die Ampelkennzeichnung ausgegeben haben soll- führte zu dieser Entscheidung. Die Verbraucherzentralen, die sich gemeinsam mit vielen anderen Organisationen für die farbliche Nährwertkennzeichnung stark gemacht haben, werden weiterhin am Ball bleiben und versuchen, dem legitimen Interesse der Verbraucher nach einer leicht verständlichen Nährwertkennzeichnung zum Durchbruch zu verhelfen.
Zum Nachlesen: einige Studien, die die bessere Verständlichkeit des Ampelmodells belegen:
Zum Nachlesen: einige Studien, die die bessere Verständlichkeit des Ampelmodells belegen:
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Abschlussbericht der unabhängigen Expertengruppe der englischen Food Standard Agency zur Verständlichkeit von Kennzeichnungssystemen (englisch)
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Arbeitsübersetzung (foodwatch) der „Executive Summary“ aus: „Comprehension and use of UK nutrition signpost labeling schemes“
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Aktzeptanz und Nutzung von Nährwertkennzeichnung auf Lebensmitteln durch Konsumenten, Prof. H. Buxel, Münster, 2010
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Wissenschaftliche Stellungnahme zur FSA-Studie durch das Institut für Ernährungswissenschaft, Universität Gießen
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14.06.2010
Europaparlament: Ampel auf Grün schalten!
Am kommenden Mittwoch, den 16. Juni 2010, wird das Europaparlament in der ersten Lesung über die Lebensmittelinformationsverordnung abstimmen. Und hier wird dann auch über die weitere Zukunft der Ampelkennzeichnug entschieden, für die sich neben vielen Verbrauchern auch ein breites Bündnis von Verbraucher- und Gesundheitsorganisationen aussprechen.
Zwar wurde im März noch nicht zugunsten der Ampel entschieden, aber die jetzige Abstimmung im Plenum kann noch einiges ändern.
Die Bündnispartner (Verbraucherzentrale Bundesverband, GKV- Spitzenverband, AOK, Bundesärztekammer, Berufsverband der Kinder- und Jugendärzte, Deutsche Herzstiftung, Deutsche Adipositas- Stiftung, diabetesDE) fordern eine verständliche Nährwertkennzeichnung und kommentieren diese Forderung wie folgt:
Zwar wurde im März noch nicht zugunsten der Ampel entschieden, aber die jetzige Abstimmung im Plenum kann noch einiges ändern.
Die Bündnispartner (Verbraucherzentrale Bundesverband, GKV- Spitzenverband, AOK, Bundesärztekammer, Berufsverband der Kinder- und Jugendärzte, Deutsche Herzstiftung, Deutsche Adipositas- Stiftung, diabetesDE) fordern eine verständliche Nährwertkennzeichnung und kommentieren diese Forderung wie folgt:
- AOK-Bundesverband: "Europa sollte grünes Licht geben für die Lebensmittel-Ampel. Mit der Ampel kann man unkompliziert gesünder einkaufen und braucht dazu weder eine Leselupe noch ein "‘Lebensmittel-Abitur‘ ". (Jürgen Graalmann, stellvertretender Vorstandsvorsitzender)
- Berufsverband der Kinder- und Jugendärzte Deutschlands: "Mangelnde und unverständliche Nährwertkennzeichnungen sind mit Schuld an ernährungsbedingten Krankheiten wie Fettleibigkeit und Diabetes." (Dr. med. Wolfram Hartmann, Präsident)
- Deutsche Herzstiftung e.V.: "Die Ampelkennzeichnung hilft, Lebensmittel gesundheitsbewusster auszuwählen, ungesunder Ernährung und Übergewicht entgegenzuwirken und damit sehr wichtige Risikofaktoren für Herz-Kreislauf- und andere Krankheiten zu reduzieren. Es geht dabei nicht darum, bestimmte Lebensmittel zu erlauben oder zu verbieten. Vielmehr soll eine nutzerfreundliche Kennzeichnung die Verbraucher dazu motivieren, über ihre Ernährung nachzudenken und Lebensmittelherstellern einen Anreiz geben, die Zusammenstellung ihrer Produkte zu verbessern. Wir fordern die Ampel-Methode auch, weil sie von vielen Kindern verstanden wird - denn Übergewicht erhöht bereits in jungen Jahren das Risiko für eine gefäßschädigende Arteriosklerose." (Prof. Dr. med. Hans-Jürgen Becker, Vorstandsvorsitzender)
- Verbraucherzentrale Bundesverbandes (vzbv): "Wir brauchen eine europaweit verbindliche Nährwertkennzeichnung, die auf einen Blick und ohne Taschenrechner sichtbar macht, welches Produkt wie viel Zucker, Fett oder Salz enthält. Nach einer so knappen Entscheidung im zuständigen Ausschuss appelliere ich nun an alle EU-Abgeordneten, für die Ampelkennzeichnung zu stimmen." (Gerd Billen, Vorstand)
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09.06.2010
Auch Wirtschaftswissenschaftler bekennen Farbe: Die Ampel erreicht die Verbraucher am besten
Die Behandlung der durch Übergewicht bedingten Krankheiten verschlingen ca. ein Drittel der gesamten Gesundheitskosten in Deutschland. Somit ist also auch für Ökonomen die Frage interessant, wie eine gesundheitsbewusste Auswahl von Lebensmitteln gefördert werden kann. Eine Maßnahme ist die Nährwertkennzeichnung. Aber welches Modell soll es nun sein, Ampel oder GDA? Das Deutsche Instituts für Wirtschaftsforschung (DIW) kommt zu diesem Fazit: Die Ampel erreicht die Verbraucher am besten und Signalfarben kennzeichnen Nährwertangaben besser als viele Zahlen.
Nach der Analyse der existierenden Studien kamen auch die Wirtschaftsforscher des DIW zum Ergebnis, dass die Argumente der Ampelkritiker (speziell der Industrie) nicht greifen. Denn es entspricht klar den Tatsachen, dass 1. mit der Ampel ein Produkt nicht insgesamt bewertet wird, sondern die einzelnen Nährstoffe, 2. bisher nicht belegt werden konnte, dass durch die farbliche Kennzeichnung eine einseitige Ernährung begünstigt wird und 3. auch von Bevormundung durch die Ampel hier keine Rede sein kann, sondern eher von einem geringen Grad der Regulierung. Denn auch mit der farblichen Kennzeichnung bleibt es dem Verbraucher freigestellt, Lebensmittel mit roter Nährwertkennzeichnung zu kaufen oder nicht.
Letztendlich kommen auch die Verhaltensökonomen zu dem Schluss, dass die Ampel eine hohe Signalwirkung hat und eine einfache und leicht verständliche Botschaft vermittelt. Und je einfacher eine Information gegeben wird, desto eher wird sie aufgenommen.
Überzeugende Argumente, die zu einem klaren "Ja" für die Ampelkenzeichnung in der Abstimmung im EU- Parlament führen sollten.
Der komplette Bericht des DIW zum Nachlesen:
Letztendlich kommen auch die Verhaltensökonomen zu dem Schluss, dass die Ampel eine hohe Signalwirkung hat und eine einfache und leicht verständliche Botschaft vermittelt. Und je einfacher eine Information gegeben wird, desto eher wird sie aufgenommen.
Überzeugende Argumente, die zu einem klaren "Ja" für die Ampelkenzeichnung in der Abstimmung im EU- Parlament führen sollten.
Der komplette Bericht des DIW zum Nachlesen:
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01.06.2010
Portionsgrößen: Kreative Zahlenspiele auf Lebensmittelpackungen
Wer Nährwertangaben auf Lebensmittelpackungen verstehen möchte, hat es nicht immer leicht. Dies ist das Fazit des neuen Marktchecks "Portionsgrößen" der Verbraucherzentrale Bayern. So geben etliche Lebensmittelhersteller den Kalorien-, Fett- und Zuckergehalt ihrer Produkte "pro Portion" an. In einem aktuellen Check fand die Verbraucherzentrale Bayern wiederum Portionsgrößen, die mit üblichen Verzehrsgewohnheiten wenig zu tun haben.
Am Produktbeispiel Knusper-Müsli wollte die Verbraucherzentrale Bayern zudem wissen, welche Menge sich bayerische Verbraucher unter einer Portion vorstellen. In einer Stichprobe sollten 104 Verbraucher "eine Portion" aus einer neutralen Aufbewahrungsbox in eine Müslischale schütten. Die gewählte Menge wurde gewogen und mit der Herstellerangabe verglichen. Die Portionen der Verbraucher waren im Durchschnitt mit rund 92 Gramm mehr als doppelt so groß wie die vom Hersteller festgelegte Menge von 40 Gramm pro Portion.
Der Marktscheck und die Stichprobe zeigen, wie strittig der Begriff Portion ist. Eine einheitliche Bezugsgröße ist nötig, um Nährwertangaben auf verschiedenen Produkten vergleichen zu können. Die Verbraucherzentralen fordern, Nährwertangaben EU-weit künftig verpflichtend pro 100 Gramm oder Milliliter des jeweiligen Produkts anzugeben.
Zu den Ergebnissen
Der Marktscheck und die Stichprobe zeigen, wie strittig der Begriff Portion ist. Eine einheitliche Bezugsgröße ist nötig, um Nährwertangaben auf verschiedenen Produkten vergleichen zu können. Die Verbraucherzentralen fordern, Nährwertangaben EU-weit künftig verpflichtend pro 100 Gramm oder Milliliter des jeweiligen Produkts anzugeben.
Zu den Ergebnissen
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25.05.2010
Nährwertkennzeichnungen im Vergleich
Im Dschungel der Informationen auf den Lebensmittelverpackungen geht oft vieles unter oder ist schlichtweg unverständlich. So auch die Nährwertkennzeichnung. Wissenschaftler der Universität Jena arbeiten nun daran, die Lebensmittelkennzeichnung zu verbessern.
Insbesondere sollen die Bedürfnissevon älteren Menschen berücksichtigt werden, denn diese zunehmende Informationsflut macht es den Älteren schwer, den Überblick zu behalten.
In einem zweijährien Forschungsprojekt wollen die Wissenschaftler aus Jena vorerst die verschiedenen Nährwertkennzeichnungen vergleichen. Dazu gehört auch die Ampelkennzeichnung, die durch die farbige Bewertung der Nährstoffe schnell und gut verständlich Dickmacher enttarnt. Anschließend soll zusätzlich die Wahrnehmung der Systeme durch verschiedene Altersgruppen analysiert werden.
In einem zweijährien Forschungsprojekt wollen die Wissenschaftler aus Jena vorerst die verschiedenen Nährwertkennzeichnungen vergleichen. Dazu gehört auch die Ampelkennzeichnung, die durch die farbige Bewertung der Nährstoffe schnell und gut verständlich Dickmacher enttarnt. Anschließend soll zusätzlich die Wahrnehmung der Systeme durch verschiedene Altersgruppen analysiert werden.
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17.05.2010
Hier fällt die Entscheidung auch ohne Ampel leicht: Ran an heimisches Obst und Gemüse!
Der Saisonkalender der Verbraucherzentrale unterstützt Sie beim saisongerechten Einkauf von regionalen Lebensmitteln. Er zeigt auf einem Blick, wann Erdbeeren, Kopfsalat & Co. hierzulande reifen. Anhand von vier Symbolen lässt sich schell erkennen, in welchen Monaten das Obst und Gemüse draußen wächst oder aus dem Treibhaus, dem unbeheizten Folientunnel oder dem gekühlten Lager kommt.
Die Wahl heimischer Saisonware bringt viele Vorteile für Gesundheit und Umwelt: Mehr Frische und Geschmack und meist weniger Rückstände von Pflanzenschutzmitteln als Importware. Außerdem werden Energie und Treibhausgase eingespart und so das Klima geschont. Freilandgemüse punktet zusätzlich: Es verursacht beim Anbau bis zu 30-mal weniger klimaschädliche Gase als Produkte aus beheizten Gewächshäusern.
Saisonkalender anschauen
Saisonkalender anschauen
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10.05.2010
Quiz im April - Die Auflösung
Auf den Verpackungen der Lebensmittel findet man viele wichtige Produktinformationen. Andere sind weniger hilfreich und sollen den Kunden zum Kauf verleiten. Wie sehr haben Sie sich von unserem Beispiel beeindrucken lassen was steckte hinter der Werbeaussage des Ketchups? Hier die Auflösung
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07.05.2010
Ampelkennzeichnung gegen GDA- Die nächste Runde
Die bisherige Nährwertkennzeichnung in Form der GDA (Guideline Daily Amount) ist eher eine komplizierte Aneinanderreihung von Zahlen und Prozentwerten. Und die willkürliche Festlegung der Portionsgrößen der Produkte verwirren die Kunden mehr, als dass sie bei der Kaufentscheidung helfen.
In einer Untersuchung der Fachhochschule Münster wurden 841 Konsumenten zu ihrer Einstellung, Akzeptanz und der Nutzung von Nährwertkennzeichnung auf Lebensmitteln befragt.
In einer Untersuchung der Fachhochschule Münster wurden 841 Konsumenten zu ihrer Einstellung, Akzeptanz und der Nutzung von Nährwertkennzeichnung auf Lebensmitteln befragt.
Unter anderem wurde auch getestet, wie gut die Ampelkennzeichnung verstanden wird. Nahezu 100 % der Befragten konnten mit den Ampelfarben den hohen Gehalt zweier Frühstüchscerealien korrekt einschätzen. Mit der GDA- Kennzeichnung waren dazu nur ca. 40% der Befragten dazu imstande.
Insgesamt findet nur knapp die Hälfte der Befragten die GDA- Kennzeichnung als hilfreich und ein Drittel hält diese für zu kompliziert und verwirrend. Unter diesem Gesichtspunkt ist es auch klar, warum 45 % der Studienteilnehmer der Meinung sind, dass die Nutzung der Nährwertkennzeichnung beim Einkauf zu viel Zeit kostet.
Hier würde die Ampelkennzeichnung Abhilfe schaffen, denn zwei Drittel der Befragten hält die farbliche Nährwertkennzeichnung im Vergleich zur bisherigen GDA- Kennzeichnung für hilfreicher, verständlicher und würden diese bevorzugen.
Und das wünschen sich die Befragten: Über 80 % halten eine verpflichtende Nährwertkennzeichnung bei z. B. Knabberartikeln, Fertigprodukten, Süßwaren und Softdrinks für notwendig.
Diese Runde geht also klar an die Ampelkennzeichnung.
Studienergebnisse der FH Münster
Insgesamt findet nur knapp die Hälfte der Befragten die GDA- Kennzeichnung als hilfreich und ein Drittel hält diese für zu kompliziert und verwirrend. Unter diesem Gesichtspunkt ist es auch klar, warum 45 % der Studienteilnehmer der Meinung sind, dass die Nutzung der Nährwertkennzeichnung beim Einkauf zu viel Zeit kostet.
Hier würde die Ampelkennzeichnung Abhilfe schaffen, denn zwei Drittel der Befragten hält die farbliche Nährwertkennzeichnung im Vergleich zur bisherigen GDA- Kennzeichnung für hilfreicher, verständlicher und würden diese bevorzugen.
Und das wünschen sich die Befragten: Über 80 % halten eine verpflichtende Nährwertkennzeichnung bei z. B. Knabberartikeln, Fertigprodukten, Süßwaren und Softdrinks für notwendig.
Diese Runde geht also klar an die Ampelkennzeichnung.
Studienergebnisse der FH Münster
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21.04.2010
Knigge für Etiketten
Auf Lebensmitteletiketten wird oft mehr versprochen als der Inhalt hergibt. Dadurch klafft zwischen den von Verbrauchern erwarteten und den tatsächlichen Inhaltsstoffen häufig eine große Lücke.
In einer Kundenbefragung der Verbraucherzentrale Hamburg wurden 25 Personen im Alter zwischen 15 und 71 Jahren 23 Etiketten verschiedener Lebensmittel vorgelegt. Das Meinungsbild der Konsumenten war eindeutig: Sie fühlten sich zumeist belogen und getäuscht, als sie erfuhren, dass die gezeigten Lebensmittel von den Herstellern gesünder und hochwertiger dargestellt wurden, als sie es tatsächlich sind.
In einer Kundenbefragung der Verbraucherzentrale Hamburg wurden 25 Personen im Alter zwischen 15 und 71 Jahren 23 Etiketten verschiedener Lebensmittel vorgelegt. Das Meinungsbild der Konsumenten war eindeutig: Sie fühlten sich zumeist belogen und getäuscht, als sie erfuhren, dass die gezeigten Lebensmittel von den Herstellern gesünder und hochwertiger dargestellt wurden, als sie es tatsächlich sind.
Die Etiketten stimmten nach Einschätzung der Verbraucherzentrale nicht mit der Realität überein. So erwies sich ein vermeintlich gesunder Fencheltee mit Honig als 94-prozentige Zuckerbombe, ein vermeintlich fruchtiger Baby-Milchbrei „Erdbeere" als Produkt mit nur 1 Prozent Erdbeerfruchtpulver und eine Brokkolisuppe mit sparsamen 3 Prozent Brokkoli als Gemisch, das diesen Namen nicht verdient.
Die ausgelobten Zutaten sind oft in verschwindend geringen Anteilen enthalten. Dafür wird mit viel Fett und Zucker aufgefüllt, so dass Lebensmittel zu Kalorienbomben werden. Mit Hilfe der Ampelkennzeichnung könnten diese Dickmacher sofort erkannt werden.
Das fordert die Verbraucherzentrale: Etiketten müssen ehrlicher werden. Verkehrsbezeichnungen gehören auf die Schauseite, nicht versteckt auf die Seitenkante. Nur was wirklich drin ist, darf auf dem Etikett abgebildet werden - in den tatsächlichen Mengen. Und auch die Nährwertampel gehört auf die Frontseite dieser Kalorienfallen.
Die ausgelobten Zutaten sind oft in verschwindend geringen Anteilen enthalten. Dafür wird mit viel Fett und Zucker aufgefüllt, so dass Lebensmittel zu Kalorienbomben werden. Mit Hilfe der Ampelkennzeichnung könnten diese Dickmacher sofort erkannt werden.
Das fordert die Verbraucherzentrale: Etiketten müssen ehrlicher werden. Verkehrsbezeichnungen gehören auf die Schauseite, nicht versteckt auf die Seitenkante. Nur was wirklich drin ist, darf auf dem Etikett abgebildet werden - in den tatsächlichen Mengen. Und auch die Nährwertampel gehört auf die Frontseite dieser Kalorienfallen.
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01.04.2010
Ampelkennzeichnung für Muttermilch. Aprilscherz oder schlichte Unkenntnis?
So weit haben die Lobbyisten der Nahrungsmittelindustrie die Politiker schon beeinflusst: Die Argumente einiger Abgeordneten gegen die Ampelkennzeichnung von Lebensmitteln werden immer obskurer. So behauptete ein EU- Abgeordneter der Europäischen Volkspartei, dass Muttermilch aufgrund des hohen Fettgehaltes mit einer roten Ampel gekennzeichnet werden müsste.
Diese Behauptung ist völlig unsinnig und beinhaltet gleich zwei Fehler: 1. da die Muttermilch kein industrielles Produkt ist, muss sie auch nicht geampelt werden, 2. enthält Muttermilch nicht so viel Fett, dass sie eine rote Ampel erhält. Würde man sich den Spaß machen, so könnte sich die stillende Mutter für den geringen Fettgehalt der Muttermilch von durchschnittlich 4% sogar eine gelbe Kennzeichnung auf die Brust kleben. Dass sich die Lebensmittelwirtschaft mit größtenteils falschen Behauptungen gegen die Ampelkennzeichnung wehrt ist nicht neu. Wenn nun aber selbst Politiker, die die Interessen der Bevölkerung vertreten sollen, mit auf diesen Zug springen, dann gibt das doch zu Denken auf.
Link Artikel "Ampelkennzeichnung für Muttermilch"
Link Artikel "Ampelkennzeichnung für Muttermilch"
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01.04.2010
Quiz im April
Auf den Verpackungen der Lebensmittel findet man viele wichtige Produktinformationen. Andere sind weniger hilfreich und sollen den Kunden zum Kauf verleiten. Wie sehr lassen sie sich davon beeindrucken und was steckt hinter diesen Werbeaussagen? Hier ein Beispiel zum Mitquizzen:
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17.03.2010
Umweltausschuss der EU stimmt gegen Ampel
Bei der Abstimmung zur europaweiten Einführung der Ampelkennzeichnung gab es leider keine Mehrheit für die Ampel. Somit konnten die Lobbyisten der Lebensmittelindustrie vorerst ihren Willen durchsetzen. Bei der Wahl kam es zur Patt- Situation 30 Stimmen dafür, 30 Stimmen dagegen. Dies ist aber noch lange nicht das endgültige Aus für die Ampel. Zunächst muss noch das gesamte Europäische Parlament abstimmen, was im Mai passieren soll und die letztliche Entscheidung wird in einien Monaten fallen.
"Aus unserer Sicht ist das ein Rückschlag für die Verbraucher, weil es nun keine Kennzeichnung gibt, die auf den ersten Blick verständlich ist", so Clara Meynen vom Bundesverband der Verbraucherzentralen.
Allerdings können die einzelnen Mitgliedstaaten den Herstellern die Ampelkennzeichnung auf freiwilliger Basis weiterhin erlauben. Dies ist eine Aufforderung an Politik und Handel, die Ampelkennzeichnung zu testen.
Positiv ist allerdings, dass für die Lebensmittelkennzeichung weitere Verbesserungen geplant sind. Details dazu finden sie hier:
Link AK Europa
Allerdings können die einzelnen Mitgliedstaaten den Herstellern die Ampelkennzeichnung auf freiwilliger Basis weiterhin erlauben. Dies ist eine Aufforderung an Politik und Handel, die Ampelkennzeichnung zu testen.
Positiv ist allerdings, dass für die Lebensmittelkennzeichung weitere Verbesserungen geplant sind. Details dazu finden sie hier:
Link AK Europa
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16.03.2010
Warum Produkte wie Fruchtsaft, Brot oder Olivenöl nicht geampelt werden
Entgegen der Behauptungen in der Öffentlichkeit ist es weder sinnvoll noch gewollt, Grundnahrungsmittel wie Apfelsaft zu "ampeln". Das Ziel der Nährwertampel ist es, eine schnelle Orientierung über den Gehalt an Zucker, Fett oder gesättigten Fettsäuren bei komplex zusammengesetzten Produkten wie Frühstücksflocken oder Kinderlebensmitteln zu geben. Hier bestehen die größten Schwierigkeiten, den Nährstoffgehalt richtig einzuschätzen.
Zwar können auch Grundnahrungsmittel wie Butter oder Fruchtsaft viel Zucker oder Fett enthalten, doch das ist allgemein bekannt. Außerdem enthalten diese natürlichen Lebensmittel darüber hinaus viele Stoffe, die unser Körper braucht, sodass sie in angemessener Menge einen wichtigen Beitrag zur Gesunderhaltung des Körpers leisten.
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15.03.2010
Noch mehr Zuspruch für die Ampel
Die Liste der Fürsprecher der Ampelkennzeichnung wird immer länger. Nun appellieren auch die Kinderärzte aus ganz Europa an die EU- Abgeordneten, den Wünschen der Verbraucher nach einer farblichen Kennzeichnung der Lebensmittel nachzukommen. "Wir bitten Sie dringend, nicht nur die Interessen der Nahrungsmittelindustrie zu unterstützen" heißt es in einem Brief des deutschen Bundesverbandes der Kinder- und Jugendärzte und der Vereinigung der europäischen Kinderärzte.
Zusätzlich haben über 40 Sozialversicherer in einem Positionspapier deutlich geacht, dass die bisherige, unverständliche Nährstoffkennzeichnung das Engagement der Krankenversicherer für eine gesunde Ernährung durchkreuzt.
Link Spiegel online
Zusätzlich haben über 40 Sozialversicherer in einem Positionspapier deutlich geacht, dass die bisherige, unverständliche Nährstoffkennzeichnung das Engagement der Krankenversicherer für eine gesunde Ernährung durchkreuzt.
Link Spiegel online
Die Forderung nach der verständlichen, farblichen Kennzeichnung unterstreicht auch die neueste Umfrage der AOK: mehr als 90 Prozent aller Eltern fordern die Ampel. Es zeigt sich außerdem, dass knapp drei viertel der Befragten den Zuckergehalt diverser Softdrinks nicht einschätzen konnten. Der Vize- Präsident des AOK- Bundesverbandes, Jürgen Graalmann, bringt es auf den Punkt: "Bei der Prävention von Übergewicht ist eine verbraucherfreundliche und für alle Menschen leicht verständliche Lebensittelkennzeichnung wie die Ampel unverzichtbar."
Link AOK- Bundesverband
Link AOK- Bundesverband
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02.03.2010
Appell an die EU- Abgeordneten: Für die Ampel stimmen!
Jetzt wird es ernst: Mitte März stimmt das EU- Parlament über die Nährwertkennzeichnung von Lebensmitteln ab. Die Industrie hat mit großem finanziellen Aufwand und unsachlichen Informationen gezielte Lobbyarbeit gegen die farbliche Nährwertkennzeichnung betrieben. Bisher schien es so, dass sich die Industrie mit dem irreführenden GDA- System durchsetzen würde. Die Ampelkennzeichnung auf freiwilliger Basis soll sogar verboten werden.
Um dies abzuwenden, haben der Bundesverband der Verbraucherzentralen, Krankenkassen, Ärzteverbände und weitere Gesundheitsorganisationen einen Brief an die deutschen EU- Abgeordneten verschickt. In erschreckenden Zahlen wird darin beschrieben, wie stark sich zu viel Fett und zu viel Zucker im Essen inzwischen auf unsere Gesundheit ausgewirkt haben: 2/3 der Männer und jede zweite Frau in Deutschland ist übergewichtig. Auch bei Kindern und Jugentlichen sieht es nicht besser aus: Der Anteil adipöser Kinder hat sich im Vergleich zu früheren Untersuchungen verdoppelt.
Deshalb ist es für die Verbraucher umso wichtiger, Kalorienbomben im Supermarkt einfach und schnell enttarnen zu können. Aus Sicht der Verbraucherzenralen sind dies überzeugende Fakten, die die Verantwortlichen im EU- Parlament von der Notwendigkeit der farblichen Ampelkennzeichnung überzeugen müssen. Wenn diese verbindliche Nährwertkennzeichnung auch nicht EU- weit eingeführt werden kann, dann aber wenigstens auf nationaler Ebene.
Den Brief des Ampelbündnisses an die EU- Abgeordneten können Sie hier nachlesen:
Brief an die EU- Abgeordneten
Deshalb ist es für die Verbraucher umso wichtiger, Kalorienbomben im Supermarkt einfach und schnell enttarnen zu können. Aus Sicht der Verbraucherzenralen sind dies überzeugende Fakten, die die Verantwortlichen im EU- Parlament von der Notwendigkeit der farblichen Ampelkennzeichnung überzeugen müssen. Wenn diese verbindliche Nährwertkennzeichnung auch nicht EU- weit eingeführt werden kann, dann aber wenigstens auf nationaler Ebene.
Den Brief des Ampelbündnisses an die EU- Abgeordneten können Sie hier nachlesen:
Brief an die EU- Abgeordneten
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01.03.2010
Quiz im März- so (un)verständlich kann Nährwertkennzeichnung sein
Die Hersteller und Politiker setzen noch immer auf die Nährwertkennzeichnung in Form der GDA (Guideline Daily Amount). Diese soll leicht verständlich sein und die Infos auf den ersten Blick liefern. Aber ist das auch wirklich so? Machen Sie den Selbsttest und erraten Sie, welches Produkt in der nachfolgenden Datei beschrieben wird. Die Auflösung liefern wir im nächsten Newsletter. Sie werden staunen...
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21.02.2010
Das Ampelmännchen unterwegs
Als neuer Service bieten die Verbraucherzentralen bundesweit den Amplcheck vor Ort an. In Vorträgen oder auf öffentlichen Veranstaltungen können Sie im praktischen Beispiel mit Hilfe des Ampelmännchens verschiedene Lebensmittel als Fett- oder Zuckerbomben entlarven. Und der Aha- Effekt ist mit inbegriffen.
Haben Sie als Veranstalter Interesse an dieser Aktion, dann wenden Sie sich bitte an Ihre Verbraucherzentrale vor Ort.
Haben Sie als Veranstalter Interesse an dieser Aktion, dann wenden Sie sich bitte an Ihre Verbraucherzentrale vor Ort.
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13.02.2010
Vorsicht - falsche Nährwertampeln
Zur Zeit sind im Internet unterschiedliche Ampelrechner installiert - doch nicht alle rechnen richtig. Einige werden leider auch zur gezielten Meinungsmache gegen die Ampelkennzeichnung genutzt!
Ein Beispiel für falsche Informationen finden Sie auf der Webseite www.naehrwertrechner.de. Hier wird der Salzehalt eines Weißbrotes von 1.12 g/ 100 g mit gelb, der Salzgehalt eines Vollkornbrotes von 1,14 g/ 100 g mit rot bewertet. Somit erscheint das Vollkornbrot in einem schlechteren Licht als das Weißbrot. Richtig wäre es, wenn beide Brote für den Salzgehalt eine gelbe Ampel bekämen.
Ein Beispiel für falsche Informationen finden Sie auf der Webseite www.naehrwertrechner.de. Hier wird der Salzehalt eines Weißbrotes von 1.12 g/ 100 g mit gelb, der Salzgehalt eines Vollkornbrotes von 1,14 g/ 100 g mit rot bewertet. Somit erscheint das Vollkornbrot in einem schlechteren Licht als das Weißbrot. Richtig wäre es, wenn beide Brote für den Salzgehalt eine gelbe Ampel bekämen.
Richtig ist, dass es sich bei Vollkornbrot um ein sehr gesundes Nahrungsmittel handelt und die Ampel bei Fett, gesättigten Fettsäuren und Zucker auf grün stehen würde. Grundsätzlich gilt, dass bei Grundnahrungsmitteln wie Brot, Kartoffeln oder Olivenöl keine Ampel erforderlich ist, weil dieser nicht als versteckte Dickmacher gelten.
Hier zum Vergleich die Ampelkennzeichnung beider o. g. Brote:
Hier zum Vergleich die Ampelkennzeichnung beider o. g. Brote:
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27.01.2010
Nach zwei Jahren Ampelcheck: die Zwischenbilanz
Während das politische Tauziehen um die Ampelkennzeichnung zwischen Verbrauchervertretern, Politik und Industrie weitergeht, können wir mit der Ampelcheckaktion beachtliche Ergebnisse und Erfolge vorweisen:
- Inzwischen haben Sie die Möglichkeit, die gut verständliche farbliche Nährwertkennzeichnung von mehr als 500 Lebensmitteln in insgesamt 15 Produktgruppen einzusehen. Neuzugang ist hier die Rubrik "Diät- Produkte". Diese vermeidlich so gesunden Speziallebensmittel werden durch die Nährwertampel oftmals als echte Kalorienbomben enttarnt.
- Die nächste Produktgruppe bilden die sogenannten "Wellnessprodukte". Mailen Sie uns hierzu gerne weiterhin Ihre Produktwünsche.
- Auch die Ideen für die Top 10 der Nährwert- Fallen gehen uns (leider) nicht aus, da die Industrie weiterhin fleißig neue Dickmacher- Lebensmittel auf den Markt bringt.
- Damit Sie rund um die Ampelkennzeichnung immer auf dem Laufenden bleiben, können Sie jetzt in der linken Funktionsleiste problemlos unseren Newsletter bestellen.
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25.11.2009
Wir sind Europameister! Leider im Übergewicht.
Die Folgen des Übergewichts: In Deutschland leben mittlerweile 7,5 Millionen Menschen mit Diabetes, was der höchsten Rate (12%) in ganz Europa entspricht. Ein Grund dafür, dass mehr als die Hälfte der Erwachsenen übergwichtig sind, sind Ernährungsfallen, die im Supermarkt lauern: zu fett und zu süß sind viele Produkte, die auf den ersten Blick gesund wirken. Wer vermutet schon, dass sich in einem halben Liter Fruchtbuttermilch stolze 55 Gramm Zucker verstecken oder dass eine kleine Portion Fitnessmüsli den Morgen mit 26 Gramm Zucker versüßt?
Und auch wer mit Diabetiker- Lebensmitteln Kalorien einsparen will, um die Gesundheit zu fördern oder zu unterstützen, hat die schlechtere Wahl getroffen: diese "speziellen" Produkte sind fett, kalorienreich, teuer und schlichtweg überflüssig. Die in Kürze neu erscheinende Produktgruppe "Diabetikerlebensmittel" auf dieser Internetseite wird Ihnen Nährstoffinformationen von Diabetikerprodukten im Ampelformat liefern und somit Klarheit verschaffen.
Den gesamten Artikel des Verbraucherzentralen Bundesverbandes können Sie hier einsehen:
Pressemitteilung des VZBV
sowie die Beispiele für versteckte Dickmacher:
Den gesamten Artikel des Verbraucherzentralen Bundesverbandes können Sie hier einsehen:
Pressemitteilung des VZBV
sowie die Beispiele für versteckte Dickmacher:
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12.11.2009
Abschied vom Diät- Weihnachtsmann?
Zu Weihnachten wird Diabetikern mit teuren und fettreichen "Diät"- Süßwaren das Geld aus der Tasche gezogen. Sie enthalten bis zu 41 % mehr Fett und 10 Prozent mehr Kalorien als Vergleichsprodukte und sind deutlich teurer. Das ergab eine Stichprobe der Verbraucherzentrale Hamburg. Mit der Ampelkennzeichnung würde dem Kunden dieser Schwindel sofort ins Auge fallen. Doch bisher müssen die Verbraucher noch immer umständlich die Nährwerte der willkürlich festgelegten Portion der Hersteller miteinander vergleichen.
Wissenschaft und Fachgesellschaften weisen schon lange darauf hin, dass spezielle Diabetikerlebensmittel nicht mehr erforderlich sind. Das Weihnachtsgeschäft wollen die Hersteller offenbar noch mitnehmen und weiter an den Diabetikern verdienen.
Die Verbraucherzentrale begrüßt daher die geplante ersatzlose Streichung der überholten Vorgaben für Diabetiker- Lebensmittel in der Diätverordnung.
Die Verbraucherzentrale begrüßt daher die geplante ersatzlose Streichung der überholten Vorgaben für Diabetiker- Lebensmittel in der Diätverordnung.
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05.11.2009
Lebensmittelindustrie kämpft weiter gegen die Ampel
Mit einem polemischen Flyer "Absurde Lebensmittelampel - Verbrauchertäuschung durch sinnlose Farbenbeispiele" soll die Presse davon überzeugt werden, dass eine Ampel auf Bananen, Brötchen oder Olivenöl in die Irre führen würde (www.bll.de). "Grün, Gelb, Rot- Stop" fordern die Lobbyisten und verschweigen dabei, dass niemand eine Ampel auf Bananen oder Olivenöl wünscht. Dazu die folgende aktuelle Stellungnahme von Clara Meynen (Verbraucherzentrale Bundesverband):
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29.10.2009
Studien belegen: Verbraucher wollen die Ampel
Die Ampelkennzeichnung ist für viele Verbraucher klar und verständlich und wird deshalb auch von 70 % der Bevölkerung ausdrücklich gefordert. Mehr zur Studie im untenstehenden Link. Und die Zahl der Befürworter steigt ständig, was regelmäßige Umfragen von foodwatch und die Zuschriften vieler Nutzer dieser Ampelcheckseite belegen.
Da sich die Bundesregierung in ihrem Koalitionsvertrag mit folgenden Satz gegen das Ampelsystem ausgesprochen hat: "Ein farblich unterlegtes Ampelsystem zur Nährwert- Kennzeichnung führt die Verbraucher in die Irre", entscheiden sie ausdrücklich gegen den Willen der Verbraucher und für die Interessen der Lebensmittelindustrie! Doch dieses "Nein" von Schwarz- Gelb ist noch keine eindeutige Absage, denn die entgültige Entscheidung über die Ampelkennzeichnung wird frühestens im Mai 2010 in der EU gefällt.
Hier könne Sie die genauen Ergebnisse nachlesen:
Studienergebnisse
Stellungnahme vom Foodwatch- Chef Thilo Bode zum Ampelrückzieher von Schwarz- Gelb:
Artikel im Weser Kurier
Hier könne Sie die genauen Ergebnisse nachlesen:
Studienergebnisse
Stellungnahme vom Foodwatch- Chef Thilo Bode zum Ampelrückzieher von Schwarz- Gelb:
Artikel im Weser Kurier
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28.09.2009
Ampel findet auch Zuspruch bei vielen Bundestagskandidaten
In einem Kanditaten- Check des Internetportals abgeordnetenwatch.de haben die 2196 Bewerber für den neuen Bundestag Stellung zur Nährwertampel bezogen. Das Ergebnis fiel überraschend eindeutig und positiv aus: 71% der Kandidaten/innen sind für die Einführung der Ampel- Kennzeichnung auf Lebensmittelverpackungen. Unter den Befürwortern findet man auch viele hochrangige Politiker. Mehr zu den ausführlichen Umfrageergebnissen und den Antworten der einzelnen Kandidaten finden Sie hier:
Politikerumfrage
Politikerumfrage
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15.09.2009
Das große Schweigen - Lebensmittelhersteller geizen mit Nährwertangaben
Viele Lebensmittelhersteller geizen mit Angaben zum Zucker- und Fettgehalt auf der Verpackung. Das ergab eine bundesweite Untersuchung der Verbraucherzentralen von über 3500 Lebensmitteln von mehr als 50 Herstellern. Gerade bei zucker- und fetthaltigen Lebensmitteln wie Milchprodukten, Wurst und Süßigkeiten fehlen oft die wichtigen Nährwertangaben.
Im August 2009 überprüften die Verbraucherzentralen Lebensmittel aus 11 Warengruppen in 17 Supermarktketten auf ihre Nährwertkennzeichnung. Fast die Hälfte der untersuchten Produkte war immer noch nicht mit der Kennzeichnung aller acht („Big-Eight") Nährwerte versehen: Energiegehalt, Eiweiß, Kohlenhydrate, Zucker, Fett, gesättigte Fettsäuren, Ballaststoffe und Natrium bzw. Salz. Das wäre aber eine wichtige Voraussetzung, um Dickmacher zu entlarven.
Die ausfühlichen Ergebnisse dieser bundesweiten Recherche können Sie hier einsehen:
Die ausfühlichen Ergebnisse dieser bundesweiten Recherche können Sie hier einsehen:
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Pressemitteilung - Das große Schweigen
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So schnitten die 50 getesteten Hersteller ab!
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Top 10 der Verweigerer: Nährwertkennzeichnung mangelhaft!(Tabelle 1)
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Top 10 der Verweigerer: Nährwertkennzeichnung unvollständig! (Tabelle 2)
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Werbesprüche statt Fakten: 12 bekannte Lebensmittel ohne Nährwertkennzeichnung aus dem Marktcheck
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Nährwertkennzeichnung im Einzelhandel: Edeka und Real am schlechtesten - Aldi mit Abstand am besten (Tabelle 3)
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Versteckspiel: Drei Beispiele für unterschiedliche Nährwertkennzeichnung bei kalorienreicheren bzw. kalorienärmeren Lebensmittel
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Welche Lebensmittel sind am meisten betroffen? (Tabelle 4 und 5)
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Überblick Gesamtergebnis
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03.06.2009
Durchbruch bei der Ampelkennzeichnung: Erster Hersteller
Die Firma Frosta macht einen großen Schritt nach vorn und wird zukünftig Fertiggerichte mit der Nährwertampel versehen. Ein großer Gewinn für alle Verbraucher: Sie können zukünftig die Nährwerte auf den ersten Blick erkennen. Diese erfreuliche Botschaft wurde heute bei einer Pressekonferenz des Verbraucherzentrale Bundesverbandes in Berlin verkündet. Alle Verbraucherzentralen begrüßen diese Neuerung und hoffen, dass weitere Anbieter diesem positiven Beispiel folgen werden.
Mehr dazu unter www.vzbv.de oder auf dieser Webseite unter der Rubrik Downloads. Dort finden Sie auch zusätzlich aktuelle Stellungnahmen verschiedener Parteien und Bundestagsabgeordneten.
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15.04.2009
Dickmachern mit dem Handy auf die Spur kommen
Den Ampelcheck bei Fertigprodukten können Sie jetzt auch direkt im Supermarkt per Handy durchführen. Wenn Sie ein neues Modell besitzen und mit Ihrem Handy auch das Internet nutzen können, steht Ihnen folgende Internetseite zur Verfügung: www.barcoo.de. Die Nutzung ist kostenlos, Sie zahlen allerdings die Handygebühren für die Dauer des Ampelchecks.
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31.03.2009
Osterhasen mit verstümmelten Ohren! Verbraucherzentrale deckt auf: Aprilscherz der Lebensmittelindustrie
Die Lebensmittelindustrie will die Verbraucher in den April schicken. Das vermutet die Verbraucherzentrale Hamburg. Ein Marktcheck der Verbraucherschützer ergab jetzt: Um die von den Herstellern empfohlenen und den Kalorienangaben zu Grunde liegenden Portionen einhalten zu können, müssen niedliche Osterhasen verstümmelt, Ostereier vor dem Naschen aus dem Nest gerissen und abgewogen oder Würstchen vor dem Aufwärmen zerschnitten werden.
"Das muß ein Aprilscherz sein. Sonst müssten wir ja annehmen, die Anbieter wollen Wurst ohne zipfeliges Ende und winzige Ostereier als Portionen empfehlen, um Dickmacher wie Lightprodukte erscheinen zu lassen", wundert sich Silke Schwartau. Ganz verwirrt stellt die Verbraucherberaterin fest: "Mal sind die Portionsangaben auf der Verpackung unrealistisch klein, mal fehlen sie ganz, mal sind sie willkürlich: So soll man je nach Anbieter Ostereier von 5, 17 oder 20 Gramm essen".
"Dabei könnte alles so einfach sein", meint Schwartau und empfiehlt eine Nährwertampel auf allen Produkten, die auf den ersten Blick zeigt, ob es sich bei den Osterartikeln um versteckte Zucker- oder Fettbomben handelt.
Die ausführlichen Ergebnisse dieses Marktchecks können Sie hier nachlesen:
"Dabei könnte alles so einfach sein", meint Schwartau und empfiehlt eine Nährwertampel auf allen Produkten, die auf den ersten Blick zeigt, ob es sich bei den Osterartikeln um versteckte Zucker- oder Fettbomben handelt.
Die ausführlichen Ergebnisse dieses Marktchecks können Sie hier nachlesen:
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02.12.2008
Eine häufig gestellte Frage zur Ampelkennzeichnung: Bedeutet eine rote Ampel, dass ich das Lebensmittel gar nicht mehr essen darf?
Nein, eine rote Ampel bedeutet, dass das jeweilige Lebensmittel einen sehr hohen Gehalt an dem genannten Inhaltsstoff, also z. B. Fett, Salz, zugesetztem Zucker oder gesättigten Fettsäuren enthält. Isst man über einen längeren Zeitraum häufig und bevorzugt Lebensmittel, die eine rote Ampel beispielsweise für Fett oder gesättigte Fettsäuren haben, so kann dies zur Entwicklung von Übergewicht und ungünstigen Blutfettwerten mit den entsprechenden Folgen für die Gesundheit führen.
Die rote Ampel heißt also eher: Dies Lebensmittel macht es schwerer, gesund zu essen. Man kann es manchmal essen- es sollte aber nicht die Grundlage für die Ernährung ausmachen. Beispiel: Müsli mit roter Ampelkennzeichnung für Zucker, Fertigpizza mit roter Ampel für Fett, Wurstwaren mit roter Kennzeichnung für gesättigte Fettsäuren oder Salz.
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10.11.2008
Danone verbessert die Rezeptur für Fruchtzwerge "Fett-Ampel": aus gelb wird grün
Die Firma Danone hat die Rezeptur für Fruchtzwerge geändert, z.B. wurde der Fettgehalt, der Gehalt an gesättigten Fettsäuren und der Kohlenhydratgehalt reduziert. Die neuen Produktinformationen werden wir in Kürze einstellen. Sehr erfreulich: Die Ampel für "Fett" wird grün!
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01.08.2008
Der erste Anbieter "Fruchtgummi Welt" mit Verlinkung zum Ampelcheck
Wer Gummibärchen kauft, kann dazu die ausführlichen Nährwertangaben im Internet finden. Wir freuen uns, dass der erste Anbieter seine Homepage mit uns verlinkt hat und sich positiv zur Ampel äußert. Weitere Informationen: www.fruchtgummi-welt.de