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Schluss mit den Nährwertmogeleien: Die verwirrende Kennzeichnung der Lebensmittelindustrie

Auf vielen Lebensmittelverpackungen finden Sie zusätzlich zu Nährwerttabellen Angaben darüber, wie viel Zucker, Fett, gesättigte Fettsäuren und Salz eine Portion dieses Lebensmittels enthält. Diese freiwillige Kennzeichnung der Hersteller ist zwar besser als gar keine, weist aber einige Tücken auf:
  • Sie können z.B. ablesen, mit wie viel Prozent eine Portion zur empfohlenen Tageszufuhr einer erwachsenen Frau beiträgt - dies ergibt jedoch für Kinder und ältere Menschen ein falsches Bild.
  • Bei Portionsgrößen wird häufig getrickst. Indem Anbieter willkürlich unrealistisch kleine Portionen festlegen, wie z.B. eine halbe Pizza oder eineneinzigen Keks, werden Nährstoffgehalte schöngerechnet: Durch die angegebene Mini-Menge scheint der Fett- bzw. Zuckergehalt gering - die Nährstoff-aufnahme in der Praxis liegt dann jedoch erheblich höher als auf der Packung aufgeführt.
  • Unterschiedliche Portionsgrößen, z.B. bei Frühstücksflocken, verhindern, dass Nährwertgehalte ohne weiteres vergleichbar sind.
  • Die tolerierbare tägliche Verzehrmenge von Zucker mit 90 Gramm ist zu hoch angesetzt.   Zuckerreiches erscheint so gesünder. Machen Sie stattdessen den Ampelcheck! Er ist unkompliziert und liefert die gewünschten Informationen.
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